Letztes Feedback

Meta





 

 Ach Leute ich sag euch, mir tun meine Kolleginnen aus der Drogerie leid. Das Schlecker pleite geht, ist wirklich schlimm. So viele Frauen werden nun arbeitslos. Was sollen die nur alle jetzt machen? Meine Bekannte, die Gisela arbeitet seit 30 Jahren bei Schlecker, die hat nie etwas anderes gemacht und nun ist die gute Mitte Fünfzig und soll noch eimal umsatteln? Das kann doch wohl nicht angehen. Mensch hab ich die Gisela trösten müssen. Die kam völlig aufgeregt zu mir neulich und hat bitterlich geheult. Das habe ich noch nicht erlebt, da schwör ich euch. Nun haben ja die von Rossmann angekündigt, dass sie eventuell ein paar von den Schlecker-Leuten einstellen würden. Aber das will die Gisela auch nicht. Sie meinte, sie würde sich dann vorkommen, wie ein billiger Hilfsarbeiter. Außerdem will sie nicht zur Konkurrenz. Wenn es nach der Gisela geht, dann ist nämlich Rossmann an dem Untergang von Schlecker schuld. Also ich finde ja, dass sie sich ein bisschen sehr da reinsteigert. Immerhin ist es ja auch nur ein Job den man da macht. Also ich gehe trotzdem auch bei Kaisers und Netto einkaufen auch wenn ich bei Rewe arbeite, was solls. Ist halt ein Supermarkt. Und mal ehrlich, Rossmann hat schon einfach das bessere Angebot und die schönere Ausstattung als Schlecker. Bei Schlecker ist es immer eng und ramschig – bei Rossmann dagegen ist alles immer schön hell und es duftet nach frischen Schnittblumen. Also ich hoffe bloß, dass die Gisela bald ihre Trauer und Wut überwunden hat und sich bei Rossmann bewirbt, denn so schlimm wäre es ja nun wirklich nicht, wenn sie da anfängt zu arbeiten. Ich habe ihr auch versprochen, dass ich mal im Rewe nachfrage, ob wir hier noch eine leichte Tätigkeit für sie haben,


27.3.12 14:37, kommentieren

Werbung


 Na aber hallo! Das hat ja geklappt wie am Schnürchen. Mein Kumpel Harald hat mir erzählt, dass er über den Computer seiner Enkelin meinen letzten Beitrag lesen konnte. Nun bin ich aber motiviert, da ich weiß, dass es tatsächlich funktioniert und es anscheinend auch Leute gibt, die sich dafür interessieren was so ein alter Knacker wie ich alles schreibt. Nun habe ich mich mein letzten Mal damit aufgehalten zu erzählen, dass ich eigentlich ein Computer-Idiot bin. Jetzt möchte ich mal die Gunst der Stunde nutzen und ein bisschen mehr als das über mich erzählen. Also mein Alter kennt ihr ja nun bereits alle, aber bis auf eingeweihte Leser, weiß noch niemand, dass ich aus Bremen komme. Hier, nahe der Nordseeküste ist das Leben noch schwer in Ordnung meine ich. Die Leute haben noch ganz normale Probleme und sind nicht so abgehoben, wie in den anderen Städten Deutschlands. Wenn ich immer abends die Nachrichten anmache, dann wird mir immer ganz anders wenn ich von den Verbrechen aus Berlin, Köln und München höre. Mensch da willste nicht leben, denk ich mir dann immer. Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen. Und arbeite mein ganzes Lebens eigentlich schon in der Lebensmittelbranche. Früher war ich lange bei Kaisers beschäftigt und danach habe ich es auch mal kurz in einer anderen Branche versucht. Aber mein Plan als Autoverkäufer viel Geld zu machen, ist kläglich gescheitert. Ich konnte mir einfach nicht die verschiedenen Kleinwagen-Modelle einprägen mit ihren unterschiedlichen Leistungen und Preisen. Ich habe mir dann schnell wieder einen Job bei einem Supermarkt gekauft und arbeite nun bei Rewe – da gefällt mir sehr gut. Die Arbeitszeiten sind in Ordnung und das Geld stimmt auch.

18.3.12 14:35, kommentieren

Willkommen neugierige Internet-Menschen!

Ich bin Bodo, komme aus Erfurt und bin bereits 53 Jahre alt. Mir ist bewusst, dass ich vor allem für das Internet ein wirklicher Opa bin, doch davon lasse ich mich nicht abschrecken. Auch wenn ich eigentlich gar keine Ahnung habe, falls ihr jetzt vielleicht noch jemanden erwartet habt, der vielleicht Chef einer IT-Firma oder dergleichen ist. Ich bin einfach nur 53 Jahre alt und arbeite in einem kleinen netten Laden an der Kasse. Habe mein Leben lang nichts anderes gemacht außer als Verkäufer zu arbeiten und bin damit auch sehr zufrieden. Natürlich hat auch dieser Job sich in den Jahren gewandelt, gerade was die Massenabfertigung angeht. Doch auch damit komme ich klar, denn es gibt auch viele Verbesserungen. Da wären nur die zahlreichen Überwachungskameras zu nennen, die einem als Verkäufer auch etwas mehr Sicherheit geben, gerade wenn man nachts arbeitet. Ansonsten ist das Abkassieren an sich leichter geworden, da man alles nur noch Abscannen muss und die Kasse einem sagt was alles kostet. Hinzu kommt außerdem, dass sie einem auch sagt wie viel Geld ich zurück geben muss. Aber ich möchte euch hier nicht mit meinem (für euch zumindest) langweiligen Job unterhalten. Der Grund, dass ich nun einen Blog beginne liegt darin, dass ich auf dem Laufenden bleiben möchte und kein Interesse daran habe in unserer Welt bald nicht mehr zurecht zu kommen. So komme ich ja jetzt schon kaum mit einem Computer klar und möchte mir gar nicht ausmalen wie das ist, wenn ich erst einmal 60 bin. Deswegen versuche ich nun so gut wie möglich mit der Zeit zu gehen um diesen persönlichen Prozess etwas abzufedern. Da Bloggen gerade total angesagt ist, habe ich mich dafür entschieden und schaue mal wie das so klappt.

Gut, das soll es für heute auch gewesen sein, jetzt versuche ich den Beitrag erst einmal zu speichern und zu veröffentlichen. Wenn alles klappt, könnt ihr genau das lesen und ich bin zufrieden!

4.3.12 14:34, kommentieren